Was bisher geschah (Archiv)

Auswahl von Stationen auf unserem Weg

  • 15. Juni 2005: Begonnen hat es als Gruppe aus Bichelsee/Balterswil mit dem Ziel, uns für den bestmöglichen Erhalt der Lebensqualität im Hinterthurgau einzusetzen.
  • 13. Dezember 2005: Übergabe von 2500 Unterschriften in Bern! Der Hinterthurgau wehrt sich mit einer Petition gegen den Fluglärm.
  • 17. Januar 2006: Informationsveranstaltung der Gemeinde Sirnach in Busswil. Thema: «Fluglärm», Referent Kurt Baumann, Gemeindeammann. Wir sind mit einem Info-Stand vertreten.
  • 21. März 2006: Informationsveranstaltung in Balterswil: Gut 500 Interessierte (Turnhalle voll, Verkehrschaos!) nahmen an der Informationsveranstaltung mit Flughafen- und Skyguide-Vertretern zum Thema «Fluglärm» in Balterswil teil.
  • 21. April 2006: Bürgerprotest Fluglärm Ost (BFO) und Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau (BFHTG) schliessen den Sammelrekurs gegen die verfügte Luftraumsenkung mit über 1000 Rekurrenten aus der Region Wil, dem Hinterthurgau und dem Tösstal ab.
  • 29. Oktober 2007: Es wird jeweils am Morgen von 7.00 Uhr bis 9.00 Uhr zur Haupt-Pendlerzeit am E-Board in der Haupthalle des HB Zürich ein Spot mit Werbung für ein Ja zur Flughafen-Initiative eingeblendet. Finanziert wird er von Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau, unter Mithilfe von Sponsoren und Partner-Organisationen. Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau will sich damit solidarisch zeigen mit der Zürcher Bevölkerung, die sich für einen Flughafen mit Vernunft einsetzt. Andererseits ist sie als Sprachrohr des Protests aus der Region Hinterthurgau/Wil auch ganz vital vom Ausgang der Initiative betroffen und darum an einem JA interessiert.
  • 28. Februar 2009: Die Thurgauer Regierung nimmt in den Richtplan auf: Piste 28 NEIN.
  • 13. Dezember 2009: Beim Treffen mit BAZL-Direktor Peter Müller wird den Forderungen des Bürgerprotests Hinterthurgau und der Thurgauer Regierung im Zusammenhang mit dem SIL-Prozess-Schlussbericht Nachdruck verliehen. Auf unsere eigene Art: Einem Fernrohr, geschmückt mit dem Thurgauer Löwen für Weitsicht bei Entscheidungen und einem Korb knackiger Thurgauer-Äpfel, gegen den Fluglärm-Abfallkübel im Osten!
  • 14. Januar 2010: Kopf des Jahres – Josef Imhof, unser Präsident ist inzwischen überregional bekannt. «Nun werde ich, was meine Haltung zum Fluglärm angeht, ernst genommen, nach der Gründung des Vereins im Jahre 2005 wurde ich als Utopist belächelt».
  • 8. Mai 2010: Endlich: Die Nachtruhe wird verlängert!!! Der Flughafen Zürich beugt sich dem Entscheid des Bundesgerichts, und verlängert ab 29. Juli 2010 die Nachtruhe um eine Stunde.
  • 18. Oktober 2010: «Geballter Protest aus dem Osten». Die Bevölkerung soll sich mit von uns gestalteten und gedruckten Postkarten wehren: Wer die Variante «J optimiert» aus dem SIL-Objektblatt streichen und damit den Ausbau der Piste 28 verhindern will, kann die Postkarte ans BAZL schicken.
  • 4. November 2010: «Fluglärmgegner frohlocken». Die Mehrheit der 15‘000 Stellungnahmen zum neuen Sachplan kommt aus dem Osten. Das ist ein starkes Zeichen gegen noch mehr Ostanflüge, und wurde durch die vorgedruckten Postkarten erleichtert.
  • 14. Dezember 2012: Ein Meilenstein: Bundesrätin Doris Leuthard drängt auf den «Südstart geradeaus». Das ist unser Anliegen! Doch wie es sich später zeigt, war das nur «warme Luft»!!!
  • 5. März 2013: Positionspapier vom Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau zum Staatsvertrag mit Deutschland. Zwei ehemalige Linienpiloten haben einen Lösungsvorschlag zur Lastenverteilung über alle Regionen erarbeitet. Diese Broschüre wird an alle Thurgauer Bundes-Parlamentarierinnen und -Parlamentarier verschickt.
  • 7. März 2013: Ständerätin Brigitte Häberli-Koller, unser Mitglied, fordert mit einer Wortmeldung eine ausgeglichene Lösung und lehnt eine einseitige Belastung durch den Ausbau des Ostkonzeptes klar ab. «Ich wiederhole: Die Verteilung der zusätzlichen Belastungen muss ausgewogen und fair sein!»
  • 1. November 2014: Protest-Briefe – als Reaktion auf das Betriebsreglement 2014 – mit Unterschriften der Jahresversammlung-Teilnehmenden an Bundesrätin Doris Leuthard und BAZL-Direktor Peter Müller werden verschickt.
  • 19. Juni 2015: Die Frage von Ständerätin Brigitte Häberli war unmissverständlich. Die Antwort des Bundesrates auch: «Es müsse aus Umweltgründen eine Konzentration des Lärms «über wenig besiedeltem Gebiet angestrebt» werden. Im Klartext: Vor allem auch über der Ostschweiz.
  • 2. Juli 2015: So nah ist die Verkehrsministerin sonst nie: Der Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau reist nach Weinfelden, um bei Doris Leuthard seinen Unmut kundzutun. Die Bundesrätin lässt es sich im Anschluss an den offiziellen Teil nicht nehmen, zu Josef Imhof, Präsident des Bürgerprotests, zu schreiten. «Sie hat mir auf glaubwürdige Art und Weise versichert, dass auch der Süden des Flughafens seinen Teil der Lasten übernehmen müsse», sagt er. Gleichzeitig überreicht er ihr ein Protestschreiben.
  • 3. Juli 2015: 10 Jahre Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau: Wir feiern mit einem «Klangkino» auf der Hochwacht. Als Dank an die Mitglieder und die in unserer Organisation Mitarbeitenden.
  • 7. Juli 2015: Neustart im Fluglärmstreit: Neues Positionspapier der Allianz N-O-W. Einbezug der Süddeutschen Gemeinden in den Widerstand.
  • 20. November 2015: Die Thurgauer Regierung will aus Spargründen die Fluglärm-Messungen streichen. Doch am 4. Dezember 2015 hat der Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau Erfolg: Die Fluglärm-Messungen werden weitergeführt! Der Kantonsrat schickt den Antrag zur Streichung der Fluglärmmessungen bachab.
  • 3. Dezember 2015: Unser Präsident Josef Imhof wurde zu den 100 wichtigsten Thurgauer Persönlichkeiten im Thurgau im Jahr 2015 ernannt! Er wird für sein 10-jähriges Engagment im Kampf für eine faire Verteilung des Fluglärms in alle Himmelsrichtungen geehrt. Wir sind stolz auf ihn!
  • 5. Februar 2016: Bericht über die Luftfahrtpolitik der Schweiz 2016 (LUPO) wird veröffentlicht –
  • Vorbote des SIL-Objektblattes – Bund erhöht seine Einflussnahme. Starts über den Süden werden erstmals zum Thema.
  • 1. November 2016: Wir schicken Protestbriefe nach Bern, an Bundesrätin Leuthard und BAZL-Direktor Hegner: Ein B4-Kuvert mit einem Holzbrett und aufgeklebtem Protestbrief. Aussen auf dem Kuvert aussagekräftige Slogans: «Dicke Post aus dem Hinterthurgau», «Ihr Brett vor dem Kopf macht uns Bauchweh!», «Der Himmel reicht vom Norden, Osten, Westen bis Süden: Auch für Flugzeuge!».
  • 7. November 2016: Auf die Protestaktion mit den Brettern formulieren wir in der offiziellen Stellungnahme an das BAZL unsere konkreten Forderungen. Auch die Allianz N-O-W stellt diese Forderungen an das BAZL.
  • 8. November 2016: In allen Medien (Presse, Radio und TV) ist unsere Aktion gegenwärtig!
  • November/Dezember 2016: Die Aktion ist ein Riesenerfolg! Zu den am 1. November in Münchwilen aufgegebenen 200 Brett-Briefen, wurden am 22. November in Balterswil wieder 200 Briefe der Postagentur übergeben. Dann am 3. Dezember 100 Briefe in Sirnach und wieder 100 am 10. Dezember in Eschlikon, wo sehr viel Prominenz anwesend war. Die letzte Postaufgabe von über 50 Briefen erfolgte am 19. Dezember 2016 in Aadorf. Ein Riesen-Erfolg: 650 unterschriebene Protestschreiben von Mitgliedern und Sympathisanten!
  • 22. Dezember 2016: Bundesrätin Doris Leuthard nimmt Stellung zu unserem Bretter-Protest. Positiv: Sie nimmt persönlich Stellung und beweist damit einen konstruktiven Umgang mit unserem Protest. Wir haben «Aufmerksamkeit für die lokale Problematik generiert». Negativ: Es ist weiterhin von einer Vereinfachung des Flugregimes die Rede.
  • 26. Januar 2017: Die Allianz N-O-W belegt mit einem Gutachten, dass die Intraplan-Nachfrageprognose zum SIL unbrauchbar optimistisch ist, da die Intraplan-Studien gravierende wissenschaftliche Mängel aufweisen. Die TU Chemnitz hat bereits 2014 in einer Studie ernst zu nehmende Defizite an den Nachfrageprognosen von Intraplan aufgezeigt.
  • 9. Mai 2017: Bürgerprotest Fluglärm nimmt befriedigt zur Kenntnis, dass der Fluglärm über dem Hinterthurgau übers Ganze gesehen nicht zugenommen hat. Dies ist das Resultat von 12-jährigem Kampf für die Erhaltung der Lebens-und Wohnqualität unserer Region.
  • 29. Juni 2017: Bundesrat erteilt dem Flughafen Zürich die «Teilgenehmigung Betriebsreglement 2014» und löst ein riesiges Medienecho aus.
  • 28. August 2017: Bundesrat genehmigt zweite SIL-Etappe für den Flughafen: Er gibt dem Flughafen Zürich grünes Licht für die Verlängerung der Piste 28. Diese Nachricht kommt im Grossraum Hinterthurgau schlecht an.
  • 9. Januar 2018: Zum zweiten mal wurde unser Präsident, Josef Imhof, zu den 100 wichtigsten Persönlichkeiten im Thurgau für das Jahr 2017 gewählt. Wir nehmen das als Zeichen der Wertschätzung für unsere Arbeit und dass wir etwas bewegen – als Querdenker, als kreative Protestler, die wahrgenommen werden.
  • 16. April 2018: Wir waren bei der Podiumsveranstaltung der 6 Tösstaler Gemeinden in Turbenthal zum Thema «Mehr Fluglärm im Osten – 2018» auch dabei.
  • 18. April 2018: Vereinspräsentation bei der Jahresversammlung des HEV Thurgau
    Präsident Josef Imhof und Vizepräsident Samuel Mäder konnten an der Jahresversammlung des HEV Thurgau in Wil in einer Kurzpräsentation unseren Verein und unser Anliegen vorstellen.